Bei kurzen Gesprächen zwischen „Tür und Angel“ wurde ich „mit der Nase“ direkt auf die schwierige Situation von Kleinstunternehmen gestoßen.
Ich sah es zwar jeden Tag in den Medien, aber erst diese Kontakte haben in mir den Willen geweckt, mich für die unzähligen Unternehmerinnen und Unternehmer, sowie deren Beschäftigte einzusetzen.
Da jedoch Haustürgespräche in der momentanen Situation in unserem Landkreis nicht ratsam sind, habe ich entschieden die Unternehmerinnen und Unternehmer anzuschreiben und dann entsprechend nachzuhaken.
Die Aktion kann meines Erachtens nicht länger aufgeschoben werden, denn es ist leider schon viel zu viel Zeit vergangen.
Das Ziel dieser Aktion ist es, Schwierigkeiten in den Unternehmen, einzelnen Branchen oder Geschäftszweigen zu erkennen, entsprechende Lösungen zu erarbeiten und dann klare politische Forderungen zu stellen. Das spärliche Gießkannenprinzip der Bundesregierung wird sonst zu viele Opfer fordern.
Die Kleinsten haben leider keine Lobby. Aber als Gemeinschaft können wir viel erreichen.

Wenn Du kleine Unternehmen kennst, bitte ich Dich diese Aktion zu unterstützen. Drucke den Brief aus und verteile ihn, oder komm selbst mit ihnen ins Gespräch.
Es wird demnächst zu diesem Thema ein Online-Meeting geben, in das ich noch einladen werde. Alle Unterstützer und Interessierte sind dazu herzlich Willkommen.

Gemeinsam und stark aus der Krise!

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer,

nichts ist mehr so, wie es einmal war. Ich möchte mit Ihnen zusammen dazu beitragen, dass es aufwärts geht und würde mich über eine kurze Antwort freuen.

Besonders die Kleinstunternehmen und deren Beschäftigte trifft die aktuelle Krise sehr schwer. Die zugesagten Hilfen decken oft nur das Allernötigste. Einige haben erst gar keinen Anspruch darauf. Als ehemaliger Einzelhändler kann ich mir sehr gut vorstellen, wie alleine der Lagerdruck und dessen Finanzierung schlaflose Nächte bereiten. Viele haben ihre Rücklagen und ihre Altersvorsorge einbringen müssen, um sich über Wasser zu halten. Es kann und darf nicht sein, dass staatlich verordnete Schließungen ähnlich „unternehmerischem Risiko“ behandelt werden.
Das unkoordinierte Handeln der Bundesregierung, die uneinheitlichen Lockdowns, bei denen das eine Unternehmen weiterarbeiten durfte und das andere schließen musste, haben die Krise in die Länge gezogen und verschärft. Dies hat letztendlich viele Unternehmen in Schieflage gebracht. Die Bundesregierung hat viel versprochen, aber leider nicht viel gehalten.

Vor allem aber ist spürbar, dass Kleinstunternehmen und ihre Beschäftigten in z.B. Einzelhandel, Reisebüros, Friseure, Gastgewerbe, usw. um nur einige zu nennen, politisch keine Lobby haben und schlichtweg nicht beachtet werden. Dabei sind 93 % aller Unternehmen in Thüringen Kleinstunternehmen. Alle die in diesen Unternehmen arbeiten, halten das Rad am Laufen und die Gesellschaft zusammen.

Beim Gedanken an diese Schwierigkeiten bekomme ich Gänsehaut und mir ist zum Heulen zumute. Ich will mich politisch dafür einsetzen, dass auch Sie und ihre Beschäftigten mehr Unterstützung bekommen.
Dafür brauche ich Ihr Feedback.
– Wie sind die Auswirkungen bei Ihnen im Geschäft?
– Wie sind die Auswirkungen in Ihrer Branche?
– Wie zufrieden sind Sie mit den Förderprogrammen?
– Welche (weitere) finanzielle Unterstützung wünschen Sie sich? Was wünschen sich ihre Beschäftigten?

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Ich freue mich auf Ihren Anruf!
Herzliche Grüße
Mario Forchhammer